Die Linke und der Verfassungsschutz
Der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei hat wegen der „Beobachtung“ gesagt: "Nunmehr stellt sich endgültig heraus, dass der Verfassungsschutz ballaballa ist."
Ja, wenn die erst Gysi-Interviews aus der Zeitung ausschneiden und sie dann einschwärzen, könnte man schon denken: Ballaballa.
Der Linken-Parteivorstand ist erbost: “Die weitere Bespitzelung von Abgeordneten der Linken (….) unterminiert die Werte der parlamentarischen Demokratie.”
Aber, beste Herren, welche Werte der parlamentarischen Demokratie denn, wenn man fragen darf?
Weiter heißt es in der Presse: „Die Linke selbst zeigte sich tief empört über den Vorgang. Parteichef Ernst kündigte bereits am Sonntagabend ein parlamentarisches Nachspiel an.“ Denn "das ist ein ungeheuerlicher Vorgang, der nicht ohne Konsequenzen bleiben wird.“ Da sind wir ja mal sowas von gespannt auf die Nachspielzeit. Und gölte es nicht auch, die grünliche Regierung in Stuttgart zu befragen, warum deren Innenminister (SPD) die Linke der Bespitzelung unterzieht, genau wie zu mappiösen Zeiten.
Ernst hat übrigens auch noch gesagt: „Der Inlandsgeheimdienst stellt die Verhältnisse auf den Kopf".
Was doch eigentlich die Linke besorgen sollte.
Wo aber die kommunistische Plattform nicht mal die Kraft hat, den Komposthaufen beim Parteiheim zu zersetzen.

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