Archiv für April 2010

30
Apr
10

Tübinger Handel

An Schokolade denken

Hans-Peter Schwarz, Geschäftsführer des Tübinger Handel- und Gewerbevereins, stellt aus Marketingspiel-Gründen die Forderung auf: „Jeder, der in Deutschland an Schokolade denkt, muss auch an Tübingen denken.“

Der Stammtisch Unser Huhn denkt manchmal an Tübingen.

Der Stammtisch Unser Huhn denkt manchmal an Schokolade.

Der Stammtisch Unser Huhn will aber nicht, wenn er an Tübingen denkt, auch an Schokolade denken müssen.
Oder umgekehrt.

Der Stammtisch Unser Huhn will aber auch schon gar keinen Gedanken an Hans-Peter Schwarz verschwenden, den Geschäftsführer des Tübinger Handel-und Gewerbevereins.

Advertisements
28
Apr
10

Tübingen macht. Gelb.

Eine kleine Mitteilung

Der Stammtisch Unser Huhn wird niemals
in den Gelben Seiten stehen.

Aber er hat gleichsam
einen warmen gelben Geist.

27
Apr
10

„ReimReich“ beim Stammtisch Unser Huhn

Die Hiphopper sind ein Jungbrunnen

„Was kann es Schöneres geben, als wenn die Jugend aus allen Weltgegenden zusammenkommt, um sich fester für das Gute zu verbünden.“ Sagte Goethe. Der ruhmreiche Stammtisch Unser Huhn tritt seit jeher strikt für „das Gute“ ein. Und für das Schöne. Im Herzen sind wir jung geblieben. Und Tübingen ist eindeutig eine Weltgegend, da kann man sagen, was man will. „ReimReich“ kommt aus dem Steinlachtal. Florian Nädele und Martin Labacher haben den Lilli-Zapf-Preis erhalten.
Sie kommen zu uns, die wir selbst den ein oder anderen gelungen Reim vorweisen, wenn wir am 8. Mai 2010 in der Papstgaststätte die „1. Tübinger Urinale“ abhalten. Bei der „3. Tübinger Kulturnacht“.

26
Apr
10

iPAD and iPatachon

Die neuen Grenzen der Pianistik

26
Apr
10

Von den Buchstaben

a oder i

Ein zehnjähriger Texaner stützte eines Tages die Ellenbögen auf den Schreibtisch und schrieb 17 841 Mal den Buchstaben (klein) a auf viele Blätter auf oder ab.

Er hoffte, damit ins Buch der Rekorde einzugehen.

Blödes Unterfangen, ehrlich!

Hätte er es nicht besser mit (klein) i gemacht?

Oder mit Klein-Erna?

25
Apr
10

Tag des Bieres und Tag des Buches

Heute sei der internationale Tag des Buches, leitete Deutschlandfunk-Literaturpapst Denis Scheck vorgestern, am 23.4., seine allmonatliche süffisante Abhandlung der aktuellen Bestsellerliste, diesmal der Sachbücher, ein. Doch heute sei auch der internationale Tag des Bieres, fuhr er fort.

Vielleicht solle man öfter über Biere und weniger oft über Bücher reden. Wie recht der Mann hat! Vielleicht kann man auch beides kombinieren: Bei einem geschmackvollen Pils über die neuesten Bestseller ablästern – da kommen einem am Stammtisch sicher die besten Gedanken. Von den zehn meistverkauften deutschsprachigen Sachbüchern verriß Scheck sieben, drei nur lobte er, darunter das Buch »Unser Jahrhundert«, in dem sich Fritz Stern und Helmut Schmidt unterhalten wie Waldorf und Statler, die beiden grantelnden Opas aus der Muppet-Show. Auf diesen Vergleich kam vor Wochen auch der Rezensent der Jungen Freiheit, aber während Scheck das Gerede der beiden alten Herrn über Gott und Welt brilliant fand, nannte es der Kritiker der JF (wohl zu recht) eine Ansammlung von Platitüden und Binsenweisheiten, gewiß manch Richtiges darunter, aber nichts, was nicht auch ein gut informierter Zeitungsleser hätte sagen können. (Bei uns im Familienkreis fanden wir es schon kurz nach Schmidts Abgang 1982 befremdlich, daß der Exkanzler für einen Vortrag bei uns in der Nähe 2000,- DM Honorar kassieren konnte – wo doch ein Niemand genau dasselbe hätte sagen können …). – Merkwürdigerweise kann ich den JF-Verriß von Schmidts Buch auf der Website der Zeitung nimmer finden – dafür aber das Buch selbst im JF-Buchvertrieb, und da wird es gelobt als klar, interessant und brilliant … O tempora, o mores.

25
Apr
10

Der Stammtisch Unser Huhn antwortet

Eine Leserfrage

In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Antwort:

In keiner jedenfalls, in der glotzäugige Engel
mit schrecklich dünnen Haaren
in geringer Höhe vorüber fliegen
und sich heftig übergeben.

Andererseits aber wiederum in keiner,
in der sich Engel den Dummen
gar nicht oder nur als Esel zeigen.