Archiv für Mai 2010

31
Mai
10

Facebook, die Datenschleuder

Facebook sei eine regelrechte Datenschleuder, erklärte mir kürzlich ein Freund, der wie ich gewillt ist, Facebook niemals beizutreten: »Je nach Einstellung hat Facebook Zugriff auf deinen gesamten Rechner, besonders auf dein Outlook-Emailadreßbuch.« Das wäre natürlich fatal für viele meiner auf Diskretion pochenden Autoren.

Aber es kommt noch schlimmer.

Agentin Fields kann dem Charme James Bonds nicht lange widerstehen.

Nicht widerstehen konnten rund 200 israelische Elitesoldaten dem Charme einer hübschen Frau auf Facebook. Sie begannen zu plaudern, sich in Gespräche zu verstricken, sich unversehends militärische Geheimnisse entlocken zu lassen … von einer eingeschleusen Agentin (vermutlich) der Hisbollah:

Die schöne Frau Zukerman.

(Nein, nicht Zuckerberg – das ist der Gründer von Facebook. Anyway – beide sind offenbar der Auffassung, Privatsphäre sei etwas Veraltetes).

»Regierungsbeamter, im Besitz wichter Top-secrets, wünscht Bekanntschaft mit erfahrener Blondine aus dem Agentenfach. Spätere Erpressung nicht ausgeschlossen«, erdichtete einst Ephraim Kishon eine Kontaktanzeige. Die Wirklichkeit hat ihn (fast) eingeholt.

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31
Mai
10

Das Frauen-Jagdrevier

Island wäre kein skandinavisches Land, würde dort nicht neben der Staatspleite noch ein anderes weltbewegendes Problem gebührend gewürdigt: der feministische Geltungsdrang. Frauentaxis, Frauencafés, Frauenbibliotheken und ähnlich sexistische, männerdiskriminierende Einrichtungen kennen wir ja schon lange – auf Island aber gibt es sogar ein eigenes Jagdrevier nur für Frauen, kenntlich gemacht durch dieses Schild:

Tja – wer keine Sorgen hat, der macht sich welche (unteres Bild):

Wenn mehr Geld in die Bildung fließt, bleibt für die Sanierung der Gehwege nichts mehr übrig – ist doch logisch, oder?

31
Mai
10

Südwestpresse-Wunderwaffe

Lena-Aaserei

Jetzt machen sich die Geier über das kleine Aas her. Eine V2-Rakete an Analyse-Präzision schießt der heutige Ulmer „Südwestpresse“-Kommentar ab: „Sie ist der Liebling einer ganzen Nation.“ Aber „eine neue Wunderwaffe ist sie nicht.“ Brauchen wir die denn schon wieder? Am besten wäre vielleicht eine „Fräuleinwunderwaffe“?

30
Mai
10

Zu unserer Entlastung

Drei kleine unzusammenhängende Mitteilungen

1)Der Stammtisch Unser Huhn kennt in der Stadt Tübingen
geheime Fellecken von hoher Samtigkeit, aber auch die Standorte böser Dornenhecken.

2) Berliner Blau wird aus Regenwürmern gemacht.

3) Im Steppenlande morgenwärts vom Toten Meer hängen die Felsentore, durch welche die Moabiterkönige von Bavan vor viereinhalbtausend Jahren ein- und auszogen, noch in denselben Angeln. (Karl Rosenkranz, Ästhetik des Hässlichen)

30
Mai
10

Hirschauer Orgien-Tagesordnung

Frauen in hohen Lackstiefeln


Auf der Seite
www.kontakte-online.net findet sich dieses:

Kiebinger See – Baggersee
Baggersee (Kiebingersee) bei Tübingen Hirschau reger SEXverkehr. Da man den See nur zu Fuß erreichen kann, regelt sich das Publikum quasi selber. Schnelle Spannerrundgänge entfallen dadurch Man kann sich herrlich freizügig im Freien bewegen und kräftig im Freien fi … . Man findet leicht geeignete Mitspieler/innen + tauschwillige Paare Gruppenerotik mit F…Orgien sind an der Tagesordnung Tübingen-Hirschau am Ortsende links, dann auf der Strasse zum Industriegebiet parken + zu Fuß ca. 2km durch die Felder Richtung Kieswerk Kieninger. Viele schöne, fast nicht einsehbare Uferplätze.
Viele Fetischfreunde, Frauen in hohen Lackstiefeln, Strapse etc.
Der Platz ist S E H R  E M P F E H L E N S W E R T
Die „Westseite“ bitte unbedingt meiden, dort sind Familien mit Kindern.

Orgien in Hirschau?
Leo Tolstoi frug einst: „Muss das denn wirklich sein?“
So frägt auch der Stammtisch Unser Huhn, der ansonsten immer erschüttert ist, wenn Orgien, die den Namen verdienen, ohne ihn stattfinden.

29
Mai
10

Schüttelreimkrankheit

Eine Frage

Karl Langenbacher, der 1959 in Reutlingen das schöne Werk „Die Pissoire der Vaterstadt“ vorlegte (prima Neuauflage ist erschienen), hat vor 49 Jahren im „Ärzteblatt für Baden-Württemberg“ den Schüttelreim als Krankheit enttarnt.

Dabei teilte er den Schüttelreim eines Patienten mit, den der Stammtisch selbsteigen in die Frage verwandelte:

Ist’s Missbrauch, wenn der geile Hans
penetriert die heile Gans?

Manche, die meisten wohl, ja, fast alle würden es nicht mögen und die Frage unbedingt mit Ja beantworten. „Dazu sind wir alle durch die Vorkommnisse viel zu sehr sensibilisiert“ (ein Leserbriefschreiber).

Ehrlich gesagt, rechnet auch der Stammtisch Geflügelvögeln nicht unter seine bevorzugten Praktiken.

Und was ist eigentlich eine heile Gans?
Die Frage muss erlaubt sein.

Es handelt sich doch wohl auch nicht um „den“ Hans? Nicht um Hans B. Küng, der in seiner Weltethos-Wirkmächtigkeit nur mit der Firma Pustefix verglichen werden kann.

Oder den andern Katholiken-Hans? Hans R. Seeliger, den Tübinger „defensor ecclesiae“, der immer „selber, selber!“ ruft, wenn den Hosenladenöffnern in seinem Verein auf die Fingerchen geklopft wird. Seeliger, welcher sich vermutlich grausen würde, mit einer Gans, und sei sie noch so gestopft, den Akt zu vollziehen.
Ach ja….
Man sieht jedenfalls, was so ein Schüttelreim alles auslösen kann.

29
Mai
10

Tübinger Bund des Gleichens

Heute: Unser Huhn und Lena Meyer-Landrut

Was hat der altarschbackene, aber leckergebliebene Stammtisch Unser Huhn mit der schnuckligen Lena zu schaffen?

Nun, das Mädchen hat eben im Fernsehen gesagt: „Ich piss mich ein!“
Nicht nur so. Auch weil sie wirklich mal musste. Aber in der Hauptsach‘ aus Spaß.

Der Stammtisch Unser Huhn schließt sich unbedenklich an, auch in seiner Eigenschaft als Aus- und Einrichter der „1. Tübinger Urinale“.

Mit Einkoten halten wir uns noch eine Weile zurück.