Archiv für September 2010

30
Sep
10

Hinkeldreck bringt Glück

Glückskeks SUH

Wenn man an der Hühnerleiter vorbeigeht, und es trifft einen Hahnendreck, so ist dies ein glücksbringendes Vorzeichen. Teilt das Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens mit.

Möge dieses auch für den Stammtisch Unser Huhn gelten! Ein bißchen Glücksklee kann gerade den von uns mit einem bißchen „Hennadreck“ beworfenen Gestalten nicht schaden.

Advertisements
30
Sep
10

Federle Lisa und die Christdemokrottenburger

Schade, keine Schlampe

Eine Feder namens Fraule, nein, eine Frau namens Federle (Lisa) hat gegen ein kurzgedärmtes, nein, ein langgedientes CDU-Mitglied aus dem Rottenburgischen namens Schuh (Horst), Leiter des Schnarchlichen, nein, des Staatlichen Rechnungsprüfungsamtes zu Tübingen, den Kampf um die Landtagskandidatur gewonnen. Von Parksündern, nein, von Parteifreunden wurden öffentlich Vorwürfe gegen Lederfee, nein, Federle erhoben. Sie habe „vier Kinder von vier verschiedenen Männern“, sie unterhalte „ein Verhältnis mit OB Boris Palmer“ und sie sei überhaupt „eine Schlampe“. Zudem, man denke, sei sie mit Erwin Teufel befreundet, „war schon bei ihm zu Hause zum Kaffee“. Zum Kaffee!? Zum Kaffeederle?! Aufm Sopha???? Nachtigall, ick hör dir trapsen! Rote Haare hat sie auch noch, die Nuttärztin, nein, Notärztin!

Eine treffliche Kandidatin!

Nun haben aber brave CDU-ler aus Rottenburg enthüllt, das alles seien „unqualifizierte, bodenlose Unterstellungen“, ungehörige Christdemokrottenburger hätten Federle nur „verbal durch den Schmutz gezogen“.

Schade, sonst hätten wir die Feder-Lisa mal zu uns an den Stammtisch eingeladen, um unter wirklich Konservativen zu sitzen, in der Papstgaststätte, kein Minütchen vom Bahnhof.

30
Sep
10

J.W.Goethe und sein Freund Zelter

Eine Stammtisch-Anekdote zwischendurch

Eine Horde vorwitziger Studenten (o.J.), deren Namen nicht auf uns gekommen sind, soll einmal, wie gewisse Anekdotenproduzenten wissen wollen, nach Weimar gewallfahrtet sein, um dort das Wohnhaus am Frauenplan zu umlagern, in der Erwartung wohl, der Dichter Goethe (1749-1832), den bis auf den heutigen Tag nicht wenige groß nennen, möge sich ihnen in seiner natürlichen Gestalt zeigen, da sie sich allesamt, aus welchen Gründen auch immer, zu seinen Verehrern rechneten. Goethe, der offenbar tatsächlich hier an diesem Platze hauste, muss beim heimlichen Blick auf diese Boy-Fan-Group, wie man heute sagen würde, von einer Art launigem Übermut ergriffen worden sein, zumindest den Berichten zufolge. Wir können, wenn wir nur fest daran glauben wollen, davon ausgehen, daß der Geheimbde Rath diese „Vorfallenheit“, wie er solche Ereignisse zu nennen pflegte, gemeinsam mit dem Maurermeister Karl Friedrich Zelter (1758-1832) erlebte, der augenscheinlich gerade zu einem Besuch angereist war. Jedenfalls drängte, schubste und knuffte der von mehreren Zeitgenossen, irrtümlich vermutlich, als „Gott“ bezeichnete Dichterfürst diesen seinen guten Freund zum offenen Fenster hin, wenn die Überlieferung stimmt. Zelter aber, der bekanntlich, was den Humor angeht, kein Kostverächter gewesen sein soll, habe dann, gleichfalls momentan gspaßig erregt, den jungen Leuten, sekundenschnell in die neue Rolle hineinwachsend, „huldvollst“ (so wörtlich) zugewinkt. Dieselben zogen darauf, wie es weiter heißt, in tiefster Ehrerbietung und sichtlich ergriffen, ihre Mützen, wenn es welche waren, von den Köpfen, falls man sie so nennen darf. Vielleicht verfolgten sie damit die Absicht, den Dichter zurückzugrüßen, aber ganz sicher ist man sich da nicht. Anschließend seien sie, tief befriedigt und hochbeglückt, weitergewandert, denn „sie hatten Goethe gesehen!“, so meldet zumindest die Anekdote.

Wohin die jungen Menschen auf ihren Wegen noch gerieten und was weiter aus ihnen wurde, verschweigt des Sängers verschweinte Höflichkeit, wie man so sagt. Goethe und Zelter hingegen tranken, als alles vorbei war, verbürgtermaßen je ein Fläschlein Frankenwein, knabberten märkische Rübchen und plauderten über Dinge, die sie besonders interessierten, das Wetter nämlich, das altersbedingte Unwohlsein sowie die Brüste der Weiber, von denen es jeweilen mehr in der Umgebung gab, als sich begreifen ließ. Als die Anekdote über jene winzige Begebenheit aus ihrem Leben im Druck erschien, waren beide aber auch schon lange dahingegangen. Mit welchem Ziel weiß gleichfalls niemand.

30
Sep
10

J.W. Goethe und die GLibberal-FDP

Geheime Stammtischbrüder über Brüderleswirtschaft

Goethe hat gesagt: „Das Leben ist kurz, wir müssen danach trachten, einander einen Spaß zu machen.“ Von der FDP hat er dabei nichts erwähnt. Etwas wie die FDP wär ihm nie in den Sinn gekommen.

Goethe hat ein ander Mal, im Jahre 1781 wars, gesagt: „Ich habe Spuren, um nicht zu sagen, Nachrichten, von einer großen Masse Lügen, die im Finstern schleicht. Unsere moralische und politische Welt ist mit unterirdischen Gängen, Kellern und Kloaken unterminiert.“ Merkwürdig, damals gab es die FDP doch noch gar nicht.
Aber auch seine Bemerkung „Wir sind immer gegen die Scheißkerle gewesen, aber die Scheißkerle sitzen überall auf dem Fasse“ klingt durchaus nach Kennntis der FDP.

Mancher mag sich nun vielleicht fragen: Was haben denn diese krummgelogenen Kreaturen mit Goethe zu tun?
Nun, Rainer Kunzelmann hat den Berliner Senat vor Jahren „eine kriminelle Vereinigung“ genannt. und wurde freigesprochen, weil sich die Tatsachen nicht leugnen ließen. Der Stammtisch Unser Huhn könnte nun, wenn er wollte, ausrufen:
Das FDP-Präsidium sowie der gesamte Bundesvorstand dieser ist, ohne Ausnahme, eine hergelaufene Bande übelster Parasiten und Strabanzer, ein billiges Regalgestell voll mit verschissenen Tomatendosen und fünfmotorigen Saugesichtern, ein verkommener, Unrat brütender Haufen von geldschneiderischen Grützköpfen und beklunkerten Erzschlumpen, eine Ansammlung fauler Madenkäse und maroder Flitzpiepen, ein Kotzkübelkabinett früh vergreister Moderköpfe und juristisch verpesteter Eselsfürze,ein Konsortium von peinlichen Pissbudenlouis’ und undulistischen Urianswürfen undsoweiter undsoweiter.

Andererseits ist Kunzelmann nicht Goethe.
Aber das macht nichts.


30
Sep
10

Weiteres zur FDP-Problematik

Hier: Westerwelle

Am 29. August 1996 bereits hat sich der jetzige Außenminister Guido Westerwelle, damals bereits ein obstinater Halbdackel, endgültig aus der Gemeinschaft derer, die es verdienen, Menschen im Goetheschen Sinne genannt zu werden, ausgeschlossen. Damals sagte er, den Stammtisch Unser Huhn und die gesamte Hühner-Population unerträglich beleidigend: „Wenn ich mir die SPD auf Bundesebene mit Oskar Lafontaine, Gerhard Schröder und Rudolf Scharping derzeit ansehe, dann erinnert ein Hühnerhaufen im Vergleich dazu an eine geschlossene Kampfformation.“

Da denkt der Stammtisch an „bluatige Hennaköpf!“

30
Sep
10

Beim Anblick von BuWiMini Rainer Brüderle

Stammtisch Unser Huhn durchaus erschüttert

Im Angesicht wiederum des fernsehschirmlichschimpflichen Gesichts (?) von BuWiMini Rainer Brüderle, des übeltätigsten Frühstücksdirektors aller Zeiten und Epochen, ist der Betrachter, abseits vom Geheimbden Rat aus Weimar, auch geneigt, mit Geheimrat Schoißengeyer auszurufen: „Pfui Kacka!“ Andererseits gilt, wenn es „ums Ganze geht“ (J.W.Goethe) die Erkenntnis:

Wenn die Welt Kopf steht, darf man sich nicht wundern, wenn man an jeder Ecke einem Arschgesicht begegnet.

(Der Stammtisch Unser Huhn gleicht Sokrates und war schon wieder blau. Deshalb weiß er nicht mehr, ob obige Sentenz von ihm selbst stammt. Wenn nicht, ’s wär echt schade!)


30
Sep
10

J.W,Goethe und Bundeswirtschaftsminister Brüderle

Eine Anekdote

Einmal, als der Geheimbde Rath Goethe zur Karl in Bad Kurbad weilte, kam er von einem Morgenspaziergang nach Hause und sagte:

„Man stößt in der Welt doch immer und allenthalben auf unsaubere Geister! Da habe ich von ferne einen Mann vorbeirutschen gesehen, der Kerl hat mich ordentlich erschreckt. Ich glaubte den leibhaftigen Brüderle erblickt zu haben.“

“Oho“, erwiderte ein Freund, „Ihre Augen haben sich da nicht versehn. Es war wirklich der leibhaftige Brüderle!“

„Gottlob, gottlob,“ atmete Goethe auf, „Gottlob, daß Gott nicht noch ein zweites solches Arschgesicht geschaffen hat.“