Archiv für März 2011

31
Mrz
11

Die güldnen Wertlein prangen

Dicke Schinken weg!

Müssen wir, wie es Hermann Hesse 1922 forderte, „zurück zum Ursprung und zu den faustischen Müttern“? Das ist „unseres Erachtens nach“ (Finanzminister Stächele) nicht nötig. Aber es muss endlich was gegen die dicken Romane unternommen werden!

Dicke Romane liest der Stammtisch Unser Huhn schon seit seiner Geburt nicht. L
ieber will der Stammtisch Unser Huhn als Lichtstock an Satans Thron dienen, auf dem Kopfe stehend mit einer dicken Kerze im Rektum, als jemals wieder einen dicken Roman zu lesen.
Überhaupt: die dicken Werke.
Eins der dicksten Werke des Tübinger Dicke-Romane-Autors Peter Prange heißt: „Werte. Von Plato bis Pop – Alles, was uns verbindet“ (Droemer, 746 Seiten, 25 Euro) Es präsentiert laut Werbung „Das ganze Abendland in einem Band“. Im Kapitel „Eros und Agape“ stehen die Beatles mit „All you need is Love“ gleich vor der päpstlichen Enzyklika „Deus Caritas est“. Was Alt-Minischterpräsident Erwin Teufel alles studiert hat in den letzten Jahren: von Heraklit über Aristoteles, Epikur, Machiavelli, Hobbes, Kant, Shakespeare geht es munter hin bis Tzvetan Todorov.
Von Plato bis Plop.

Undsoweiter...


Wir sagen:

Es hat keinen Wert, dass man mit Wertekanons auf Spatzenhirne schießt.

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30
Mrz
11

Der operativ denkende Peter Hauk

Der CDU-Fraktionsvorsitzende als Gruftie

Heute ist in der gerne Zeitung sein wollenden Südwestpresse ein Artikel über den wiedergewählten Fraktionsvorsitzenden der CDU im Stuttgarter Landtag abgedruckt worden.

Peter Hauk, erfährt man, „gelte „als „operativ denkend“, soll heißen, so eine Beobachterin, „abends will er ein Stück weiter sein als am Morgen“.
Ein Stück weit weiter. Wird er ja doch sein. Heißt es nicht im Abendlied unseres Freundes J.C. Günther:

Abermal ein Teil vom Jahre,
Abermal ein Tag vollbracht.
Abermal ein Brett zur Bahre
Und ein Schritt zur Gruft gemacht,
Also nähert sich die Zeit
Nach und nach der Ewigkeit,
Also müssen wir auf Erden
Zu dem Tode reifer werden.

Den Artikel hat übrigens der Brandsatz-Böhme der SWP geschrieben. Jener, der an dem 30. September in Stuttgart schnell Brandsätze erfunden hat, um sie in einem Kommentar unterzubringen, weil er den Aaauuugen-raus!-Polizeieinsatz zu rechtfertigen hatte.

Man merkt es gleich: „Gammelfleisch, Vogelgrippe und dioxinverseuchtes Mehl vermochte er gut zu handhaben,“ heißt es noch über Hauk. Das ist echt böhmisch. Ein böhmischer Doofer.


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29
Mrz
11

Wie ist die Lage (Nummero 9)

Nach der Wahl

Seit seiner Gründung hat man versucht, den Stammtisch Unser Huhn zu belügen. Aber vergebens! Er ist nicht darauf hereingefallen. Eine Daraufhereingefallenheit wird auch jetzt nicht eintreten, da der baden-württembergische CDU-Wähler den Kretschmann mappoussiert und den Filialleiter-Nils begönnert.


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28
Mrz
11

Sieg im Volkskrieg

Birgit „The Voice“ Homburger wird bald die Stimmritze zugenäht

Die Stimme Ihrer Schrillität, der honoratioratorischen Bundestags-Fraktionschefin Birgit Homburger gerät „unter massiven Druck“ (Anne Will): Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki meint: "Der Fraktionsvorsitz ist komplett fehlbesetzt." Die Schwafel- und Schwabbel-Schwäbin hat, sagt Kubicki, die "entscheidende Aufgabe, das Bild der FDP mitzuprägen, hundsmiserabel erfüllt". Das stimmt natürlich nicht, nach Ansicht des Stammtischs Unser Huhn hat „The Voice“ die Hundsmiserabilität der Partei beständig aus dem Maul flattern lassen. "Loch-Schnattererin" nennt's der Tübinger Gôge. Absturz in der Wählergunst: Historisches Verdienst der kleinwüchsig-fettleibigen Schrillklangschrulle.

28
Mrz
11

Frau Birgit Homburger (FDP) denkt auch, denkt sie

Wählertäuschung

Die kleinwüchsige Frau Birgit Homburger (FDP-Präsidium) hat gestern am Wahlabend, von einem SWR-Fernseh-Fritzen befragt, mit ihrem unnachahmlichen Lächeln und ihrer unglaublichen Stimme gesagt: „Ich denke auch“.
War das eine Wählertäuschung direkt nach Schließung der Urnen? Denn wenn sie so daherredet, merkt man davon nix. Komisch.

27
Mrz
11

Nach der Wahl

Wie weiter?

Jetzt sind wir sie los,
die neue Kultusministerin Schick.
Und den unerhört langweiligen Staatssekretär Hillebrand, der mit dem Länderfinanzausgleich und Kretschmanns Krankheit hausieren ging.
Den Wirtschaftsminister Ernscht Pfischter
Den fettleibigen Staatssekretär Drautz.
Den Innenminischter Kim Hellibelt Lech.
Den Tappeser.
Den Goll.
Den Staatsminister für Seehundswesen Rau.
Den Hubert Wicker, Chef der Staatskanzlei.
Und den Moppus natürlich.
Und viele andere.
Womöglich auch Frau Homburger.
Nicht schlecht.
Es bleibt uns aber CDU-Fraktionsvorsitzender Peter Hauk erhalten.
Und manche, mancher und manches andere.

26
Mrz
11

Oben bleiben

Eine Abwägung


Es macht durchaus viel bange, wenn übeltätige Wesen das gesamte Weltall vernunfts- und verstandlos dem einfachen Herumschweben im Ungefähr überlassen.

Über die Miserabilität riesiger, nach tief unten führender S21-Rolltreppen, wo alte Frauen Angst darauf kriegen, möchten wir uns heute abend aber nicht auch noch verbreiten, denn Leiden ist bekanntlich allen Kreaturen beigemischt, wie Meister Eckart sagt. Wir finden es gerade im Gegenteil schön, darüber Unterricht zu geben, wie es ist, wenn erhitzte junge Mädchen nachts am Fenster stehen, um Mondenkühlung einzusuckeln, während verlässlich der Regionalzug vorübertuckert.

Noch eine Frage:
Sollten wir nicht für den, sagen wir mal, den 3. im vielleicht, na, nehmen wir den, doch, den Februar des Jahres… ja, genau: 2013, die Wiedereinführung der Demokratie fordern? 3. Februar 2013 also. Wie wäre es denn mit morgens um dreiviertel sieben? Aber pünktlich müßte es dann schon sein. Wie, da können Sie nicht? Wegen wichtiger Geschäfte? Ach, das ist aber schade. Na, dann ein andermal vielleicht.