Archiv für August 2011

31
Aug
11

Tübinger Bund des Gleichens

Stammtisch Unser Huhn und Alan Greenspan

Alan Greenspan, der ehemalige Chef der US-Notenbank, hat zur Bankenkrise am 17. September 2007 in den Fernsehnachrichten gesagt: „Wenn Sie denken, es sei klar, was ich gesagt habe, haben Sie mich missverstanden.“ So denken wir ebenfalls, wenn auch sonst ganz anders als Greenspan oder seine Freundin Ayn Rand. Falls jemand denkt, es sei klar, was wir bisher geschrieben haben, so irrt sich der.
Bedenklich stimmt, dass der Mann als „entschiedener Atheist“ gehandelt wird. Da sollte er einfach mal in unsere Sankt-Korbinian-Gebetsstube in der Parkgaststätte kommen….alsdann wird ihm der Heilige Geist schon ins Geweih klimmen…





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30
Aug
11

Papst Benedikt XVI. erzieht Wowereit

Mixas Teppichklopfer kommt vermutlich bei der Berliner Visite zur Anwendung

Will Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Berlin körperliche Züchtigung anwenden? Oder warum hat Rainer Maria Berliner Erzbischof Woelki an den Stammtisch Unser Huhn die Anfrage gerichtet, ob derselbe dem Bistum den Original-Teppichklopfer von Walter Bischof Mixa, genannt „Monsi“, leihweise überlassen könnte. Für „gewisse Zwecke“, wie er etwas nebulös mitteilte. Der Stammtisch vermutet, das Oberhaupt wolle dem Oberhintern einmal gehörig die Hammelbeine langziehen. Ihm ordentlich was auf den Blanken aufmessen! Rutensalbe aufschmieren! Besenstielpastete verabreichen! Wie in guten alten Tagen! Schließlich hat Mixa mit dem Instrument zahlreiche widerborstige Heimkinder seinerzeit nachhaltig“ (Petra Roth) zur Raison gebracht. Eine öffentliche Ausbesung des hintenherum widernatürlich agierenden Regierenden passt auch prima in Renate Künasts Wahlkampfkonzept. Grün und Blau!Beziehungsweis‘ Schwarz!





29
Aug
11

Kamellen, de Papst kütt!

Sexualethische Weisungen

Die Berliner Versammlungsbehörde will wegen angeblicher Sicherheitsbedenken nach SPIEGEL-Informationen den Papst-Besuch und seinen obszönen Auftritt dort am 22. September verbieten. Nein, umgekehrt. Eine Protestaktion dagegen soll untersagt werden. Auch in Freiburg und in Erfurt haben die Behörden die beantragten Protest- und Infostände noch nicht genehmigt.

Der Erfurter Bischof Joachim Warnke sagte übrigens tolerant, er habe Verständnis, das sich Menschen an den Positionen seiner Kirche reiben. Die sexualethischen Weisungen der Kirche könnten „schon irritieren, die ganze Bibel kann irritieren“, sagte Warnke, sich die Hände reibend. Wäre man Papscht-Gegner, wäre man fast versucht zu sagen: „Fickt euch!“ Aber das ist sicher sexualethisch nicht erlaubt.

Ehe es noch dort draußen Streit gibt: Der Stammtisch Unser Huhn lädt Papst Benedikt XVI. nach Tübingen ein, in die Stätte seiner ehmals knapp bemessenen Freizeit, wo er den guten Aprikosenkuchen bekam: die von uns so benannte Papstgaststätte am Europaplatz. Wir zeigen ihm dann die Sankt-Korbinian-Gebetsstube im Untergeschoss, wo wir u.a. den Original-Teppichklopfer von Walter Bischof Mixa ausgestellt haben. Diesen selbst wiederum wollen wir nach seinem Ableben einbalsamieren lassen und dort aufbahren. Gegen eine geringe Gebühr kann der Ehrwürdige Leichnam dann besichtigt werden.

Darauf einen Dujardin!





28
Aug
11

Ein Gedicht mal wieder, warum denn nicht

Prometheus ist der vornehmste Heilige und Märtyrer im philosophischen Kalender
Prometheus

Prometheus an dem Felsen hing,

Sein Fleisch zerfetzt vom Eisenring.

Der Adler aus dem Äther kreist,

Der gierig an der Leber reißt.

Den Leib durchkrampft ein Höllenschmerz,

Prometheus leidet himmelwärts.

Es wolkt sein Trotz, es blitzt sein Hohn:

»Du Kronenräuber auf dem Thron!«

Es wolkt sein Hohn, es blitzt sein Trotz:

»Ich lache des Schmarotzergotts.

Des Opfers, das dir nicht gehört,

Von Brüdern, die ein Wahn betört.

Der Dummheit lach‘ ich, die sich weiht

Zur Schlachtbank deiner Herrlichkeit.


Doch weh dir, in der Menschen Hut

Wie wallt, wie wächst die heilige Glut!

Am Strahl der Sonne, du Tyrann,

Hier zündet‘ ich die Fackel an.

Wie leckt aus dem verfemten Pfuhl

Sie schon empor zu deinem Stuhl!

Die Flamme hungert, lodert, lechzt,

Das Gold zerschmilzt, der Sessel ächzt.

Dein Thron, du Qualgott, kracht entzwei –

Mensch, leide, denke, werde frei!«


Autor: Karl Henckell 

27
Aug
11

Josef Winkler, Grün-Schwarz

Glücksfall Vatikan

Josef Winkler, Jahrgang 1974, ist stellvertretender Vorsitzender der grünen Bundestagsfraktion und „Sprecher für Kirchenpolitik und interreligiösen Dialog“. Als solcher hat er heute im „Neuen Deutschland“ zum Besuch von Joseph Papst Ratzinger und besonders zu dessen Rede „an das ganze Volk“ vor dem Bundestag Stellung genommen. „Dabei wird er – das ist meine Hoffnung – Stellung nehmen zu den großen, auch ethischen Herausforderungen, die vor uns liegen. Angesichts der aktuellen Verfassung der Finanzwelt und der Gesellschaft ist ein mahnendes Wort der Besinnung nötig. Genau deshalb finde ich seine Rede vor dem Bundestag so wichtig: Weil die sogenannte Realpolitik üblicherweise in einem solchen Maße dominiert, dass ethische Fragen fast nie zur Sprache kommen.“
Reicht’s schon?
Ja, das reicht…




27
Aug
11

Die Pickelhaube

Ludendorff klüger als gedacht

Die größte Dummheit der Revolutionäre war es, daß sie uns alle leben ließen.“
Gut erkannt, General Ludendorff.....




26
Aug
11

Wider Grillplätze und Freizeitanlagen

Stammtisch Unser Huhn dudelt aber mit

Entsetzliche Kinder kreischen von den Schaukeln herunter, die Papas sollen sie anschucken. Furchtbare Kinder schreien von der Feuerstelle herüber, die scheußlichen Mamas sollen ihnen die schwarzen Würste aus der Glut holen. Grauenhafte Männer, die „ursprünglich“ aus Pirna kommen und feingerippte weiße Unterhemden tragen, geben sich als Grillexperten aus. Der Rauch bläst einem ins Gesicht. Auf dem Tisch klebt altes Ketchup, unterm Tisch liegt Hundescheiße, in Servietten eingepackt. Knaben tauchen auf mit schnittigen Motorrollern, haben hübsche dumme Mädchen hintendrauf, rauchen was weg, labern in Handies, stellen Musik an, spucken ständig aus. Usw. Usw. Das ist insgesamt alles sehr ärgerlich. Am meisten aber ärgert man sich auf den Freizeitanlagen über Menschen, die am Tisch sitzen und in Zivilisationskritik machen. Für den Satz: „Da sind wieder welche, die es nicht mal in der freien Natur ohne Gedudel aushalten!“ sollte man ihnen die Eselsohren mit zweizinkigen Grillspießen in den Holzbänken festbohren. Mindestens die Eselsohren. Wenn nicht Schlimmeres.