Archiv für Oktober 2011

26
Okt
11

Ihr Völker der Welt,

schaut auf den Tübinger Europaplatz!

Deutschland
muss handeln!
Jürgen Trittin, grüner Patentdeutscher,
hat das am 29. September 2011 im Hohlen Haus gesagt, aus Anlass irgendeines Rettungsschirms.

Der Stammtisch Unser Huhn tritt dieser Aufforderung bei, aber nur im Fall der Parkgaststätte. Deutschland muss handeln, aber nicht verschandeln!
Es muss verhindert werden, dass unser Lokal der Decathlon-Abrissbirne zum Opfer fällt. Der HGV hat angeordnet, dass der Sportgroßhandel dort Aufstellung nehmen soll. Es geht also doch in Richtung Depotgelände.

 

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25
Okt
11

Achtung, Tübingen!

Warnung an die Gegner der Papstgaststätte:

Ausnahmslos alle Tübinger Ratsdamen
und
Ratsherren,
die den wahnwitzigen Plänen
zur Depotisierung
des Europaplatzes zustimmen
und Ja sagen
zu den Abrissbirnenprojekten
,
werden hinfort,
ohne Ansehung der Partei,
an Hodenbruch leiden,
die Rätinnen aber
Kröpfe haben.

Wenn nicht an Schlimmerem.
Und Schlimmeres.

Gez.:
Der heilige Remigius
und der Stammtisch Unser huhn

 

24
Okt
11

ZUr Lage der Papstgaststätte, Tübingen, Europaplatz 11

Der Laugenfuchs hat gesagt:

Alles, was schön ist,
wird abgerissen.

Und zwar, bevor man Ersatz
geschaffen hat:
Es gibt
also nix Bessres
anstatt.

Das ist deutsch
und beschissen.

Das war beim letzten Stammtisch
der sich im Monat September 2011 ereignete.


20
Okt
11

Am Nordpol mit Unser Huhn

Reinhold Messner hat kein Benehmen

Doktor Frankensteins Kreatur, genannt Unhold, irrte am Nordpol herum, dabei sinnloserweise „Die Leiden des jungen Werther“ des
bekannten Goethe lesend. Dabei begegnete er Reinhold Messner, dem neuen Prometheus. Messner fragte in forschem Ton den an ungeschickter Leibesbildung Leidenden: „Entschuldigen Sie, mein Herr, wie heißt denn der Eisberg dort vorne?“ Die Kreatur blickte vom Buch auf und fragte ihrerseits geistesgegenwärtig: „Woasn for oaner?“ Messner, der kein Ausländisch verstand, erwiderte: „Danke schön, mein Herr!“ und schlappte selbstzufrieden weiter durch die Unendlichkeit der Eiswüste. Ohne Grund: Messner hatte vergessen, sich mit vollem Namen vorzustellen und die Anteil nehmende Frage zu stellen: „An was für einem bösen Aua leiden Sie denn?“

Moral:
Selbst in den totalen Einöden darf doch nicht an den Grundformen der Höflichkeit gerüttelt werden.

Das ist unsere Meinung.

19
Okt
11

Nicht unser Grabstein

Nein, wir sind noch nicht vergessen. Praktisch noch gar nicht tot. Feiern vielmehr am Samstag ab 14 Uhr die große „PAPSTGASTSTÄTTENSAUSE“, weil die frühere Parkgaststätte am Tübinger Europaplatz Nummer 11 genau 50 Jahre alt wird.

(Bild: H.D. Bitte in Rechnung stellen.)

18
Okt
11

Tirily! Tirily!

Einladung in die Parkgaststätte

Der Stammtisch Unser Huhn lebt,
ist trinkfest und „sexuell aktiv“,
geistig ungemein angriffslustig aufgestellt,
arbeitet nicht mit faulem Zauber.
Der Stammtisch geht pissen,
wann es ihm passt.
Seine Därme sind in diesen Tagen
insgesamt 469 Meter lang,
wenn man den Wirt mitrechnet.
Ja, wir fühlen „den süßen Schmerz
der Existenz.

Das kurze Kleingebet des Stammtischs Unser Huhn
lautet in diesen Tagen:
„Heiliger Spartacus,
bitte für uns!“
Nieder mit den Geschäftsleuten
des vollen Bio-Evangeliums!
„Wir wollen versuchen,
den Menschen eine Vorstellung
von der Schönheit des Lebens zu geben.“

Jedenfalls laden wir ein
zur „Großen Papstgaststättensause“, am Samstag,
den 22. Oktober am Europaplatz 11,
ab 14 Uhr,
dort, wo die Parkgaststätte
genau 50 Jahre alt wird.

 


16
Okt
11

Neue Dimension?

Deutsche Polizeigewerkschaft, hier: Bullen-SchWendt

Der Vorsitzende der Deutschen
Polizeigewerkschaft, mit Namen Rainer Wendt, sieht aus wie ein magenkranker, früh gealterter Ministrant aus dem Hofstaat von Prälat Stillemunkes, gut rasiert, aber mit megalangem Dummbart ausgestattet.Vielfach, seit der Mann bei ntv oder sonstwo als Linksterrorismus-Experte befragt wird,hatte der Stammtisch Unser Huhn Gelegenheit, ihn bei seinem polizeierlaubten Lügengeschäft zu ertappen. Eine „neue Dimension“ an Frechheit.
Nunwill er „die Überwachung“ ausweiten, spricht von einer „Eskalation linker Militanz“ und zieht „die Schlussfolgerung“ an der Nase herbei, die linke Szene müsse viel intensiver als bisher mit verdeckten Ermittlern unterwandert werden. Allerdings: es fehle der Polizei an Spezialisten. Wendt wünscht sich zudem mehr Kriminalität von seinen Spitzeln. Die eingeschleusten Ermittler müssten befugt sein, »sich zum Schein an szenetypischen Straftaten zu beteiligen«. Sonst bleibe ihr Einsatz ein »stumpfes Schwert«.
So wörtlich.
Der Bullen-Schein—Heilige. Die Ausgießungen einer solchen Stumpf-Kopf-Existenz müssten schon als Straftat gelten.