Archiv für Juni 2012

30
Jun
12

Nachdenken über die neue Lage

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29
Jun
12

Balotelli und der Bananen-Artikel

Ulmer Südfrucht

Balotelli hat dem Neuer erst eins reingeköpft. Später noch was hinterher gewuchtet. Der EM-Korrespondent der SWP darf sich auf den Sportseiten, vermutlich ungestraft, über diese Vorgänge so auslassen: „Spätestens jetzt waren bei Balotelli sämtliche Lebensgeister geweckt. Nach einem weiten Pass von Riccardo Montolivi aus der eigenen Hälfte stand der 21-Jährige vom englischen Meister Manchester City völlig frei – wo waren hier Hummels und Badstuber. Auch Philipp Lahm, der das Abseits aufgehoben hatte, konnte Ballermann Balotelli nicht mehr stören. Mit Wucht und Wonne donnerte der Stürmer den Ball unter die Latte zu Italiens 2:0-Führung. Die gelbe Karte wegen Trikot-Ausziehens nahm der Mann, der bisher eher durch Autocrahs, Besuche in Striptease-Lokalen oder dem Einbruch in ein Frauen-Gefängnis (!) aufgefallen war, billigend in Kauf – und durfte sich in den letzten 20 Minuten sogar fürs Finale schonen.“

Balotelli hat wohl gesagt, er brächte jeden um, der auf der Straße eine Banane nach ihm würfe. Sympthischer Standpunkt. Hier steckt die Südfrucht in der Zeitung.

28
Jun
12

„Ganz Schland feiert“…

Nicht mit uns

So viele Artikel zur Europa-Meisterschaft! In kaum einem steht eigentlich was drin, was das Lesen lohnte. Vorgestern sind wir wieder hereingefallen. Der EM-Sport-Korrespondent der SWP namens Knehr schreibt über eine angebliche „Strategie des Vertrauens“, die irgendwie von diesem komischen Mann mit dem scheußlichen Akzent geschaffen worden sein soll.

Ja, genau der. In dem Artikel steht denn auch:

„Ganz Deutschland feiert zurzeit „Jogi Superstar“.

Das verbitten wir uns aber !
Bitte, der Stammtisch Unser Huhn nicht.
Dafür ist die Zeit nicht nur zurzeit zu kostbar.
Bei uns soll es nicht das „ganze Deutschland“ sein.
Mit uns gibt es kein „ganzes Deutschland“.

Und „Jogi Superstar“?

Am Knehr, Herr Popo!
Nee, umgekehrt...
Na, jetzt ist's eh vorbei
mit der Korsofahrerei
und so ....

27
Jun
12

Vom menschlichen Kucken

Alles Aug' wird gut

Aloisius Schnedel, der vorzüglich empfehlenswerte Dichter aus Professor Navratils Nervenklinik in Gugging, schrieb dankenswerterweise ein kleineres Poem, das eigentlich, in schöngefällige Worte gekleidet, alles über das Auge zusammenfaßt, was wir aktuell wissen. Es heißtDas Auge.und wer mit Augund Zeigefinger den kurzen Zeilen folgt, kann in der ersten Strophe lesen:

Das Auge ist oft weit u.trocken
Trockenheit
in jeder Spur
die
Pulpa geht gerade
und
entzündet nur

Gerade von Heuschnupfen, Kamerunbeulen, Entzündungen oder Tränenkanalverödungen geplagten Menschen wird diese Mitteilung viel an Hoffnung geben. Worauf sie sich nunmehr an die Lektüre der zweiten Strophe machen können:

Das Auge war vorerst beim Zyklop
und
dann versetzt in den Menschen
der
zwei Augen hat
und
dämmlich ist nur

Aloysius Schnedel! Wie recht er hat! Wären wir doch nur Zyklopen geblieben, jetzt, wo das Lid des Jahrhunderts sich senkt und die ganze Dämmlichkeit des Menschen offenbar wurde, der doch, wie der Als-Ob-Dichter Peter Härtling besorgt feststellte, einem Lemming gleich, sehenden Auges dem Abgrund zurast und die Umsatzzahlen der Bücher gegen Null tendieren läßt. Doch Schnedel ist gnädig und fährt in seiner dritten Strophe fort:

Durch das Auge kannst du
verschiedene
Vergnügen sehen
es
ist ein Pleasure


Wieder
vollgetroffen! Zweifellos hat der Augengebrauch Vorteile, nicht nur die Vertreter geilen Schlüssellochfürwitzes, also die Voyeure unter uns, werden dem beipflichten.

Manchmal tropft es leicht
manchmal
weint der Mensch
es
wird wieder gut.

Manchmal tropft es leicht, das Auge, manchmal füllt es ein Tal der Tränen. Doch alles wird gut. Angie Löw und Jogi Merkel, Wolfgang Bierhoff und Oliver Schäuble und wie sie alle heißen, die sagen es ja auch.

27
Jun
12

Tübingen in den misswollenden Zeugnissen seiner Bewohner und Besucher

Heute: Die „Hölderlinhafen-Autorin“

„Der Wutbürger scheint hier in Tübingen beredter zu sein als anderswo.“

Die Tübinger Autorin Sandra Hoffmann, die von lachhafter Prätention umgeben ist, wird so im Tagesspruch-Kästchen der Lokalzeitung zitiert. Stammt aus dem Progammheft zu dem „Megafon“-Zeug, das im LTT ausgehaust wurde.

Soll alles „satirisch“ sein.
Ist es aber nicht.
Halt ein Krampf.

Insofern ist der Ausspruch hier eigentlich fehl am Platz. Zeigt nicht, was Tübingen ist, nur, was in Tübingen möglich ist.

In der Sankt Korbinians-Gebetsstube des Stammtischs Unser Huhn im UNtergeschoss der Papstgaststätte am Europaplatz steht übrigens eine Damenbartaufwickelmaschine für solche „sog.Satiren“ (D. Falk) bereit. Fürs nächste Mal vielleicht....

26
Jun
12

Tübinger Hölderlin-Hafen

Peinliche Kundgebungen

Da haben sie ja wieder ordentlich in ihre Harfen gegriffen....

Die Hefen sind aber kaum gegangen.

Obwohl die Pegasusen so mit den Hufen klapperten...

Des Stammtischs Unser Huhn Meinung:
„Der Hölder hätt sicher in dr Hafa neibronzt!“

Und noch einen ordentlichen Haufen dazu....?

Dabei hätte jeder schon aus den „Megafon“-Ankündigungen „antizipieren“ (Waldemar Hartmann) können, dass die Sache in die Hosen geht.

Sind denn wirklich keine Hilfen möglich in solchen Fällen?

25
Jun
12

Woelki (Kardinal) ist Fußball-Atheist

Der beklemmende Fußballfan

Mit Blick auf den „Fußballgott“ ist, das hat jetzt die „christliche welt“ enthüllt, die SWP-Lieblingsseite des Stammtischs, der Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki ein „Atheist“. Den „Fußballgott“ hätten „Journalisten“ erfunden, hat der Erzbischof dem RBB-Rundfunk gesagt. Es gebe „allein den einen Gott über allen“, soll „der bekennende Fußballfan“ betont haben. Und noch mehr an Dummschnackgewölle hat der schräge Vogel rausgewürgt. Nämlich “diesem Gott sind alle kostbar - Sieger wie Verlierer“. Und dann ist an analytischer Kraft kaum zu überbieten, was ihm der heilige Schafskopfgeist noch eingibt: Sportreporter bräuchten eine „höhere Macht“, um eine Niederlage zu erklären oder „die Gnade eines überraschenden Siegs“. Ein Fußballspiel funktioniere zwar nach Riten, welche denen einer Religion ähnelten. „Doch Fußball ist keine Religion.“ Ja, ja, schon gut. Ist ja alles Denkbare im Kasten. Bloß vergaß Maria die Frage zu klären, ob der Ball eine Seele hat oder nicht. Wir warten auf sein Buch “Ich traf Gott im Elfmeterraum”.

Abpfiff.