Archive for the 'Urinale' Category

13
Jul
11

Heiliges Wasser

(Danke: http://www.templo-do-prazer.blogspot.com !)

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08
Apr
10

3. Tübinger Kulturnacht

Kommt Gottschalk zur 1. Urinale?

Im Oktober 2008 sagte der Moderator Thomas Gottschalk im Gespräch mit Marcel Reich-Ranicki, der sich bei der Fernsehpreis-Verleihung über die blödistischen Aktivitäten im Bereich Unterhaltung beklagt hatte, zur Bewertung seiner eigenen Arbeit: „Am Montag tritt mich das Feuilleton in die Tonne, und die Klofrauen jubeln mir zu. Ist doch kein Wunder, dass ich mich fast nur noch auf’m Klo aufhalte.“ Na also. Der Mann passt genau ins Konzept unserer 1. Tübinger Urinale, die wir für Samstag, den 8. Mai 2010, ausgerufen haben. Wir haben ihn eingeladen und wetten, dass wir zu diesem Anlass mindestens 27 echte Klofrauen, die Reich-Ranicki ähneln, in der Papstgaststätte zusammenführen werden, denen Gottschalk zujubeln muss.

02
Apr
10

Abdera oder W.I.E.H.

Abdera oder W.I.E.H.

Wenn der Stammtisch so um sich herum schaut, da wo er arbeitet, ja auch dort wo „Stuttgart21“ realisiert wird, da fallen ihm die Abderiten ein:

Wenn sie, um lebhaft und geistreich zu sein, alle Augenblicke ins Possierliche fielen; wichtige Dinge leichtsinnig, und Kindereien ernsthaft behandelten;

das Volk oder ihren Rat um jeder Kleinigkeit willen zwanzigmal versammelten, um lange, alberne Reden für und wider über Sachen zu halten, die ein Mann von alltäglichem Menschenverstand in einer Viertelstunde besser als sie entschieden hätte;

wenn sie unaufhörlich mit Projekten von Verschönerung und Vergrößerung schwanger gingen,

und, so oft sie etwas unternahmen, immer erst mitten im Werke ausrechneten, daß es über ihre Kräfte gehe;

…und in zwanzig ähnlichen Dingen glaubten die guten Leute Athener zu sein, und waren – Abderiten.(Christoph Martin Wieland;Geschichte der Abderiten (1774), 7.Kapitel)

Wer kennt sie nicht, die Abderiten unserer Zeit? Sie leben unter uns, sie quälen und foltern uns .

Doch was machte Demokrit in dieser Lage?
Er lachte!

Er lachte virtuos und ansteckend, so dass alle mitlachen mussten und die abderitischen Damen „machten anfangs Miene als ob sie Widerstand tun wollten; aber es war keine Möglichkeit gegen das verzweifelte Crescendo auszuhalten. Sie wurden endlich davon wie von einem reißenden Strom ergriffen; und da die Gewalt der Ansteckung noch dazu schlug, so kam es bald so weit, daß die Sache ernsthaft wurde. Die Frauenzimmer baten mit weinenden Augen um Barmherzigkeit….Aber Demokrit hatte keine Ohren, und das Gelächter nahm überhand…

Zum Unglück hatten zwei oder drei von unsern Schönen nicht daran gedacht, ihre Personen gegen alle mögliche Folgen einer so heftigen Leibesübung in Sicherheit zu setzen. Scham und Natur kämpften auf Leben und Tod in den armen Mädchen.

Vergebens flehten sie den unerbittlichen Demokrit mit Mund und Augen um Gnade an; vergebens forderten sie ihre vom Lachen gänzlich erschlafften Sehnen zu einer letzten Anstrengung auf.
Die tyrannische Natur siegte, und in einem Augenblick sahe man den Saal, wo sich die Gesellschaft befand, u**** W***** g****.(5.Kapitel)

Kurz: am Ende hatten die Abderiterinnen alles vollgepisst.




Unser Huhn

tempus fugit

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