Archive for the 'Zeitgeist' Category

16
Jan
11

Wirbel-Tiere

Da kann der Stammtisch nix dafür:

der Tübinger ist ein Wirbeltier,

er wirbelt gern in einem fort

und bleibt dabei doch stets vorort.

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13
Okt
10

Der Lohn der Sturheit

22
Jun
10

Tübingen ab in die Schweiz II.

Stammtischs Traum (2)

Stückchen für süsses Stückchen geht Stammtischs Traum in Erfüllung: Tübingen tritt der Schweiz bei! Bei 60% Unterstützung durch unsere wackeren Mitschwaben im Ländle müsste doch bald eine 99% Unterstützung im Städtle da sein. Odr?

kuckstu!

13
Jun
10

stammtischs traum

Ein alter Traum des Stammtisches – und Vorschlag an OBBP: Tübingen tritt aus der BRD aus und schließt sich der Confoederatio Helvetica (vulgo: Schweiz) an. Vorteile: stabiles Geld, Maut erheben an der B27, Rottenburg wäre endlich wieder Ausland (warum endlich?) und die Uni wäre nicht immer Schlusslicht inter pares.
Jetzt hat man langsam auch in der Schweiz das Großartige dieser Idee begriffen, macht natürlich -wie in der Politik üblich- einen großen Sack auf – wird aber am Ende mit Tübingen ganz zufrieden sein. Odr?

SVP-will-der-Schweiz-Nachbargebiete-einverleiben (Danke an unseren schweizer Korrespondenten DS!)

26
Apr
10

iPAD and iPatachon

Die neuen Grenzen der Pianistik

04
Apr
10

Osterpredigt

02
Apr
10

Abdera oder W.I.E.H.

Abdera oder W.I.E.H.

Wenn der Stammtisch so um sich herum schaut, da wo er arbeitet, ja auch dort wo „Stuttgart21“ realisiert wird, da fallen ihm die Abderiten ein:

Wenn sie, um lebhaft und geistreich zu sein, alle Augenblicke ins Possierliche fielen; wichtige Dinge leichtsinnig, und Kindereien ernsthaft behandelten;

das Volk oder ihren Rat um jeder Kleinigkeit willen zwanzigmal versammelten, um lange, alberne Reden für und wider über Sachen zu halten, die ein Mann von alltäglichem Menschenverstand in einer Viertelstunde besser als sie entschieden hätte;

wenn sie unaufhörlich mit Projekten von Verschönerung und Vergrößerung schwanger gingen,

und, so oft sie etwas unternahmen, immer erst mitten im Werke ausrechneten, daß es über ihre Kräfte gehe;

…und in zwanzig ähnlichen Dingen glaubten die guten Leute Athener zu sein, und waren – Abderiten.(Christoph Martin Wieland;Geschichte der Abderiten (1774), 7.Kapitel)

Wer kennt sie nicht, die Abderiten unserer Zeit? Sie leben unter uns, sie quälen und foltern uns .

Doch was machte Demokrit in dieser Lage?
Er lachte!

Er lachte virtuos und ansteckend, so dass alle mitlachen mussten und die abderitischen Damen „machten anfangs Miene als ob sie Widerstand tun wollten; aber es war keine Möglichkeit gegen das verzweifelte Crescendo auszuhalten. Sie wurden endlich davon wie von einem reißenden Strom ergriffen; und da die Gewalt der Ansteckung noch dazu schlug, so kam es bald so weit, daß die Sache ernsthaft wurde. Die Frauenzimmer baten mit weinenden Augen um Barmherzigkeit….Aber Demokrit hatte keine Ohren, und das Gelächter nahm überhand…

Zum Unglück hatten zwei oder drei von unsern Schönen nicht daran gedacht, ihre Personen gegen alle mögliche Folgen einer so heftigen Leibesübung in Sicherheit zu setzen. Scham und Natur kämpften auf Leben und Tod in den armen Mädchen.

Vergebens flehten sie den unerbittlichen Demokrit mit Mund und Augen um Gnade an; vergebens forderten sie ihre vom Lachen gänzlich erschlafften Sehnen zu einer letzten Anstrengung auf.
Die tyrannische Natur siegte, und in einem Augenblick sahe man den Saal, wo sich die Gesellschaft befand, u**** W***** g****.(5.Kapitel)

Kurz: am Ende hatten die Abderiterinnen alles vollgepisst.




Unser Huhn

tempus fugit

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