Altmaoisten unter sich
Kretschmann Blödmann?
Jürgen Trettin sagt über seinen eigenen Parteifreund Winfried Kretschmann, der sei von „besonderer Dreistigkeit“. Weil er, im Verein mit N. Schmid (SPD), die Linke beobachten und untersuchen und bespitzeln lässt. „Rechts blind, links blöd“. Sagt Trittin.
Kein Religionsunterricht mehr
In den letzten Aufzeichnungen Arthur Schopenhauers findet sich der Satz: Wenn die Welt ehrlich genug geworden sein wird, um Kindern vor dem 15ten Jahr keinen Religionsunterricht zu erteilen,; dann wird etwas von ihr zu hoffen sein.
Der Alte ist im September 1860 gestorben.
Man drängt jetzt, wie aus Bad Boll gemeldet wird, im Jahr 2012 darauf, dass alle 90 000 islamischen Kinder in Baden-Württemberg Religionsunterricht bekommen, so wie die evangelischen und die katholischen Bälger ihn schon haben.
Wir sind „Dagegen!“ ( Weder für evangelische noch für katholische noch für andere Kinder sollen bemühte Pfaffen aller Sorten in die Schulen streben. Schon allein deswegen: Wenn sich Schopenhauer aus seinem Grab erhebt, in dem er neben Arthur Hübscher ruht, was für einen Eindruck wird er dann, nach 152 Jahren, von der Ehrlichkeit der Welt haben! Da taucht er ja gleich wieder ab.
Und wir hätten den kleinbürgerlichen Kuponschneider trotz alledem mal gern am Stammtisch gehabt....er tröstet manchmal so nett...weil er sich schämte, ein Deutscher zu sein...außerdem gefällt uns die Geschichte, wie, als er auf der Totenbahre ruhte, sein Gebiss angespannt aus der Fratze seiner Leichensache sprang und über den Holzfußboden schudderte, zum Entsetzen der zwei Wächter...
Ballaballa oder Manoli linksrum
Die Linke und der Verfassungsschutz
Der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei hat wegen der „Beobachtung“ gesagt: "Nunmehr stellt sich endgültig heraus, dass der Verfassungsschutz ballaballa ist."
Ja, wenn die erst Gysi-Interviews aus der Zeitung ausschneiden und sie dann einschwärzen, könnte man schon denken: Ballaballa.
Der Linken-Parteivorstand ist erbost: „Die weitere Bespitzelung von Abgeordneten der Linken (….) unterminiert die Werte der parlamentarischen Demokratie.“
Aber, beste Herren, welche Werte der parlamentarischen Demokratie denn, wenn man fragen darf?
Weiter heißt es in der Presse: „Die Linke selbst zeigte sich tief empört über den Vorgang. Parteichef Ernst kündigte bereits am Sonntagabend ein parlamentarisches Nachspiel an.“ Denn "das ist ein ungeheuerlicher Vorgang, der nicht ohne Konsequenzen bleiben wird.“ Da sind wir ja mal sowas von gespannt auf die Nachspielzeit. Und gölte es nicht auch, die grünliche Regierung in Stuttgart zu befragen, warum deren Innenminister (SPD) die Linke der Bespitzelung unterzieht, genau wie zu mappiösen Zeiten.
Ernst hat übrigens auch noch gesagt: „Der Inlandsgeheimdienst stellt die Verhältnisse auf den Kopf".
Was doch eigentlich die Linke besorgen sollte.
Wo aber die kommunistische Plattform nicht mal die Kraft hat, den Komposthaufen beim Parteiheim zu zersetzen.
Reckless Ruperts
Tübinger Projekt Wertewelten zur Rettung des Abendlandes und der Welt
In einem Leserbrief ans Lokalblatt bezieht sich der aufmerksame Tübinger Mitbürger Reinhard Schulte auf einen Artikel über die Einladung des Kultur-Konsortiums „Projekt Wertewelten“ an den alten Stéphane Hessel in die „Stadt mit der weltweit höchsten Weltethosaußenhandelsbilanzrate.“
Schulte zitiert aus der Ankündigung den umtriebhaften Rupert von Neudeck mit den tatsächlich kaum glaublichen Worten: „Wenn sich der deutsch-jüdische Franzose Stéphane Hessel mit dem polnischen Publizisten Adam Michnik, dem türkischen Schriftsteller Orhan Pamuk, dem Franzosen-Deutschen Daniel Cohn-Bendit und dem Oberbürgermeister von Tübingen Boris Palmer zusammentun und die neue Europäische Bewegung ausrufen würde, das wäre ein neuer Beginn für den Kontinent. Das wäre die Rettung Europas.“
Fehlen noch Adam Michel aus Lönneberga, Pumuckl und Meister Eder, Daniel Dusseltrieb und den Kochzipfel Hop(e) Sing aus der Ponderosa-Ranch. Vielleicht auch Thea Dorn. Oder Rita Süßmuth. Friedrich Schorlemmer. Und so weiter. Und so weiter.
Der Stammtisch Unser Huhn meldet vorsorglich: Wir nehmen nicht teil, bitte. Keine Wertewelten! Lieber Untergang! Dann müssen wir wenigstens nicht mehr Rupert und Boris ertragen.
Aber lasst doch den armen Stéphane Hessel in Frieden!
Ob es Hilfe bringen kann?
Wulff denkt nicht
Sein Amt sei unglaublich interessant, sagte er
SZ-Eilmeldung am Sonntag: Der Bundespräsident denkt nicht. An Rücktritt. Räumt in Schloss Bobbycar nicht etwa neue Geschenksendungen ein. Sondern: Vertrauen eingebüßt zu haben. Nun will er bei dieser Umfrage-Ware einen Zurückgewinn machen.
Die SZ berichtet weiter: „Sein Amt sei unglaublich interessant, sagte er.“ Wenn dem so sein sollte, dann bildet es jedenfalls den allerstärksten Kontrast zu seinem unerhört uninteressanten Inhaber. Er ist sponsorenfeile, schnäppchengeile, auf jeder ergatterten Flugzeugmeile, in jeder gesprochnen Zeile leibgewordne Langeweile.
An sich und für sich ist der Mann uns sturzwumpe. Wir wollen aber noch einen grundlegenden Unterschied offenbaren. Der Ordnung halber.
"Ich habe eine sehr positive Meinung von Zeitungen", hat der Bundespräsidentendummie bei der Zeitung ZEIT gesagt.
Der Stammtisch Unser Huhn natürlich nicht.





